atmosfair

Kompensation von Treibhausgasen, z.B. atmosfair

Warum ich meinen Blog veganwave genannt habe, habe ich bereits hier beschrieben. Das „wave“ repräsentiert meine Windsurfleidenschaft und die bringt doch manchmal bis zu 3 Flugreisen pro Jahr mit sich. Meist geht es im Frühjahr/Sommer nach Gran Canaria und im Winter nach Kapstadt. Aktuell bin ich wieder hier in Kapstadt, daher sind Rezeptposts derzeit etwas rar auf meinem Blog. Obwohl für mich der wichtigste Grund vegan zu leben, die Vermeidung von Tierleid ist, spielt für mich auch der Klimaschutz eine wichtige Rolle. Leider produzieren  Flugreisen enorme Mengen an klimaschädlichen Emissionen. Kann ich – wenn ich schon nicht die Flüge vermeide – die Emissionen kompensieren und das noch auf eine seriöse Art und Weise? 

Ich habe mich für atmosfair entschieden. Die Non-Profit-Organisation mit Sitz in Bonn ermöglicht es uns „Normalos“ Emissionen kompensieren zu lassen. Über einen Rechner ermittelt man auf der atmosfair-Webseite  durch Eingabe der Abflug- und Zielflughafens die Emissionen für seinen Flug (dabei werden nicht nur CO2, sondern auch weitere klimaschädliche Flugemissionen wie Rußpartikel und Stickoxide) berücksichtigt. Der atmosfair-Emissionsrechner berechnet die gesamte Menge der klimarelevanten Flugemissionen, die dieselbe Klimawirkung hat wie die Emissionen meines eingegebenen Fluges.

Anschließend spende ich den ausgerechneten Betrag an atmosfair, der nötig ist, um die berechneten Emissionen an anderer Stelle in Klimaschutzprojekten einzusparen. Für den aktuellen Hin- und Rückflug (Frankfurt/Kapstadt) waren es ca. 100 Euro. Atmosfair schickt dann eine Spendenbescheinigung, die man von der Steuer absetzen kann.

Was sind das für Projekte? Das sind ausschließlich streng gemäß  Kyoto-Protokoll geregelte Klimaschutzprojekte nach dem sogenannten Clean Development Mechanism, die den „Gold Standard“ einhalten.  Damit erzeugen die Klimaschutzprojekte von atmosfair Zertifikate namens „Gold Standard CERs“ (Certified Emissions Reductions), die von atmosfair entsprechend der eingegangen Kompensationsverpflichtungen stillgelegt werden. Der ganze Prozess „Kaufen und Löschen der Zertifikate“ läuft also über atmosfair.

Eine Übersicht aktueller und auch geplanter Projekte findet man auf der atmosfair-Webseite. Eines davon ist auch in Südafrika und unweit von den Surfspots: Windkraftprojekt Western Cape

Atmosfair geht immer wieder als Testsieger von nationalen aber auch internationalen Bewertern hervor. Man kann nicht nur die Emissionen aus Flügen kompensieren, sondern auch z.B.  von Veranstaltungen, Kreuzfahrten oder einfach so eine beliebige Menge.

Wenn man das Prinzip der Emissionskompensation durch Emissionsreduzierende Projekte mit Zertifikaten befürwortet, dann ist man bei atmosfair gut aufgehoben.

Für mich zumindest eine Option, um einen kleinen Beitrag zu leisten, wenn ich schon durch Flüge die Umwelt belaste. Mir war es wichtig, diese Handlungsoption vorzustellen.

Mehr Informationen findet ihr auch hier:

 

 

 

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