Kleiner Erdbeerkuchen

Kleiner Erdbeerkuchen

Der klassische Erdbeerboden ist schnell gemacht und sollte am gleichen Tag noch gegessen werden, da der Boden sonst am nächsten Tag zu sehr durch den Früchtesaft durchgeweicht ist.  Der Boden kann auch mit anderen Früchten belegt werden, je nach Saison, Lust und Laune. Meine Oma hat oft Stachelbeeren oder Rhabarber verwendet.

Für 6 Portionen

Zutaten

Für den Belag:

  • 500 g Erdbeeren
  • 2 gehäufte EL Zucker

Für den Boden:

  • 100 g Alsan
  • 125 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL kaltes Wasser
  • Prise Salz

Zum Einreiben der Form (20 cm Durchmesser):

  • Alsan
  • Paniermehl

Für den Guss:

  • 200 ml Flüssigkeit (Saft von den Erdbeeren aufgefüllt mit Wasser)
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Speisestärke
  • 8 TL Wasser

Zubereitung

Belag: 
Erdbeeren gut waschen, Strunk entfernen, halbieren und in eine Schüssel gebe. Zucker darüber streuen und kurz die Schüssel vorsichtig „schütteln“, damit der Zucker jede Erdbeere ummantelt. Dann ca. 1 h abgedeckt ziehen lassen, gerne auch länger. Damit wird Flüssigkeit aus den Erdbeeren gezogen. Den Saft brauchen wir später für den Guss.

Tortenboden:
Die Tortenbodenform zunächst mit Alsan einfetten und anschließen mit Paniermehl bestreuen. Die Form z.B. über der Küchenspüle umdrehen und Paniermehl, das nicht am Fett haftet, abrieseln lassen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Küchenmaschine und mit dem Knethaken durchkneten lassen. Damit es schneller und gleichmäßig geht, wärme ich die Alsan in der Mikrowelle etwas an (ca. 30 Sek. auf höchster Stufe). Wenn sie zu flüssig wird, auch nicht schlimm, einfach hinein in die ganze Mischung. In meiner Maschine wird die Masse erst ziemlich krümmelig, ruhig etwas länger kneten lassen. Dann mit Wasser die Konsistenz beeinflussen. Manchmal reichen ein paar Tropfen, damit das Ganze zu einem geschmeidigen Teig wird. Das merkt man schnell mit einem Schaber. Wenn der Teig noch feucht, aber formbar ist, ist die richtige Konsistenz erreicht. Sollte man aus Versehen zu viel Wasser hinein gegeben haben, dann mit Mehl wieder korrigieren. Wichtig ist, dass der Teig ca. 1 h abgedeckt im Kühlschrank ruht  (ich gebe den Teig in eine mit Mehl bestäubte Müslischale und decke mit Klarsichtfolie ab). Den Teig anschließend auf ein mehliertes Backbapier geben und noch etwas durchkneten (wenn er zu sehr klebt, etwas Mehl auf die Hände geben und einarbeiten). Den Teig mit den Händen oder einer kleinen Rolle auf die Größe der Backform bringen. Die gefettete und mit Paniermehl bestreute Backform auf den Teig legen und einmal zusammen mit dem Papier umdrehen. Das Papier abziehen. Jetzt liegt der Teig in der Form. Damit der Rand schön fest wird und nach dem Backen beim herausnehmen nicht bricht, sollte der Teig am Rand die gleiche Höhe haben wie der mittlere Teil des Bodens selbst, d.h. Teig in den Rand bei Bedarf hinein kneten. Mit der Gabel den Teig ein paar Mal einstechen.

Kleiner Erdbeerkuchen
Mürbeteig vor dem Backen mit Gabel einstechen

Den Boden bei 200 Grad ca. 15-20 min auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Vorsicht, je nach Backofen bitte immer genau kontrollieren. Es geht sehr schnell, dass der Boden verbrennt.

Kleiner Erdbeerkuchen
Tortenboden nach dem Backen

Den Boden herausnehmen und kurz 10 min abkühlen lassen. Eine Tortenplatte mit Tortenspitze oder Ähnlichem auf die Form legen und einmal alles umdrehen. Sollte sich der Boden nicht sofort lösen, vorsichtig auf die Form klopfen bzw. die Form am Rand etwas aufbiegen. Dann müsste sich der Boden ganz schnell lösen.  Die vegane Form des Mürbeteiges, sofern man nicht noch „no egg“ etc. verwendet, ist bruchanfälliger, d.h. schön vorsichtig im Umgang mit dem Boden. Ich mag den „no egg“ Beigeschmack nicht so sehr, daher verzichte ich auf Zusätze und habe im Originalrezept meiner Mutter einfach das Ei weggelassen und mit mehr Wasser gearbeitet.

Kleiner Erdbeerkuchen
Tortenboden aus der Form

Torte belegen und Guss aufbringen:
Die Erdbeeren in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Die Erdbeeren schön auf dem Boden verteilen.
Für den Guss den Saft mit Wasser so auffüllen, dass die benötigte Menge erreicht wird. Die Flüssigkeit in einen Topf geben, Zucker hinzufügen und aufkochen (mit einem Schneebesen gut umrühren). In einer Tasse die Stärke mit Wasser anrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Mit einem Schneebesen die aufgelöste Stärke hinein gießen und alles bei hoher Hitze aufkochen, schnell rühren, das Ganze brodelt teilweise wie wild. Ca. 1 Minute rühren, dann vom Herd nehmen. Die Flüssigkeit ist leicht angedickt. Mit einem Löffel den Guss auf die Erdbeeren geben, nur soviel, dass jede Erdbeere leicht benetzt ist.
Alles auskühlen lassen, der Guss wird nach einiger Zeit noch fester.

So lecker – Erdbeerkuchen vegan leicht gemacht!

5 Gedanken zu „Kleiner Erdbeerkuchen“

  1. ach, nun habe ich Blindfisch, die Angabe von 20cm gesehen… Tja, so ist das manchmal 😉 Kannst meine Kommentare gerne löschen 😉

  2. Hallo!
    Danke für das tolle Rezept. Das sieht so super aus, dass ich es gleich ausprobieren möchte. Für welche Form-Größe sind die angegebenen Zutaten denn gedacht? Ich habe leider nur eine große Form und würde die Mengen gerne umrechnen können.

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